FAQ

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen über unsere Produkte, Software und weiteren wichtigen Themen.

Wireless Light Control

Bei Fragen zu unseren Produkten, besuchen Sie einfach die Homepage unserer Marke.

Funkmodule: deRFmega, deRFsam3 und deRFarm7

Nein, die Schaltpläne der Module werden generell nicht veröffentlicht. Alle für den Anwender relevanten Informationen inklusive der internen Verschaltung sind aber im User Manual enthalten. Sämtliche verfügbaren Handbücher finden Sie unter Dokumentationen oder auf der zugehörigen Produktseite.

Zum Einsatz kommt der Two-wire Serial EEPROM 'AT24C1024B' von Atmel. Seine TWI-Adresse wird durch die äußere Beschaltung der beiden Pins A1 und A2 bestimmt. Dies ist zu beachten, wenn der TWI-Bus durch weitere Teilnehmer erweitert werden soll. Detaillierte Informationen und das Datenblatt sind auf der Atmel-Webseitezu finden Die Beschaltung des EEPROMS ist im deRFmega128 User Manual dargestellt.

Die UART0 (TXD0 und RXD0) ist auf dem 6-poligen Verbinder des deRFtoRCB Adapters und Sensor Terminal Boardverfügbar.

Auf dem internen EEPROM des ATmega128RFA1 ist die MAC-Adresse des Funkmoduls gespeichert.
Die Startadresse ist 0×00; die Endadresse 0×07.
Die MAC-Adresse muss in folgendem Format gespeichert werden:
MAC-ID: 00-11-22-FF-FF-33-44-55
EEPROM [0×00] = 55 (MSB MAC)
EEPROM [0×07] = 00 (LSB MAC)

Ja. Diese Variante wird in zwei Ausführungen angeboten: Entweder als deRFmega128-22A07 mit U.FL-Buchse oder als deRFmega128-22A08 mit Chip-Keramik-Antenne. Durch die fehlende Beschaltung des EEPROMS stehen folgende Signale bei diesen Modulen zur freien Verwendung:

  • PD0 -> INT0/SCL (External Interrupt0 Input or TWI Serial Clock)
  • PD1 -> INT1/SDA (External Interrupt1 Input or TWI Serial Data)
  • PD6 -> T1 (Timer/Counter1 Clock Input)

Die oben genannten Pins sind bei beiden Varianten direkt mit der MCU verbunden.
Weitere Informationen:

Es stehen zwei unterschiedliche Quarzoszillatoren zu Takterzeugung zur Verfügung:

  • 16 MHz Quarz (an XTAL1 und XTAL2)
  • 32,768 kHZ Quarz (an TOSC1 und TOSC2)

Speziell für diesen Zweck ist das deRFbreakout Board erhältlich. Alle elektrischen Anschlüsse des Moduls können über die Schraubklemmen genutzt werden. Für JTAG und TRACE stehen entsprechende Pin-Header zur Verfügung. Das deRFbreakout Board ist für alle de-Funkmodule geeignet.

Bitte lesen Sie dazu Abschnitt 10.4 "Fuse Settings" im User Manual.

Radio Controller Board und Sensor Terminal Board (RCB/STB)

Nein. Die Versorgungsspannung VCC darf maximal 3,6 VDC betragen.

VCC = 3,3 VDC
Es können somit externe Sensoren angeschlossen werden, sofern diese den gleichen Betriebsspannungsbereich haben.

Für alle Produkte, außer unsere Funkmodule und USB-Sticks, sind Schaltpläne im Download-Bereich verfügbar. Weitere Informationen zur Innnenbeschaltung von Modulen und USB-Sticks sind in den zugehörigen User Manuals verfügbar. Sollten Sie dort nicht fündig werden, kontaktieren Sie bitte unseren Support.

RCB230 V3.1 ist mit dem AT86RF230 Rev. A bestückt. Dieser Typ ist abgekündigt und enthält einige Hardware-Bugs. Alle Fehler sind im Errata Sheet 'doc5131' (siehe www.atmel.com) des AT86RF230 aufgelistet. RCB230 V3.2 hingegen ist mit AT86RF230 Rev. B bestückt. Der Großteil der Fehler ist bei dieser Revision behoben worden.

Softwareunterstützung

Die Firmware ist im Installationsverzeichnis von BitCatcher  im Unterordner embedded\firmware zu finden.

Für dieses Thema wenden Sie sich bitte an unserem Support: !

Nein. BitCloud kann nur von der Atmel-Homepage unter www.atmel.com/bitcloud/ heruntergeladen werden. Auf der CD befindet sich aber ein Add-on, dass volle Hardware-Unterstützung des deRFnode bietet.

Ja, BitCloud unterstützt sowohl Radio Controller Boards (RCB) als auch die deRFmega128-Funkmodule und damit auch die den Kits enthaltene Hardware.

Nein, die Kit-CD wird ausschließlich in Verbindung mit unseren Development Kits angeboten.

Ja.

  1. Die auf der Kit-CD befindlichen Beispiele entpacken (selbst extrahierende exe).
  2. Die Wireless-UART-Software befindet sich im Ordner '..\Applications\TAL_Examples\Wireless_UART\[YOUR_HARDWARE_PLATFORM]\gcc\Wireless_UART.hex'.
  3. Mit einem geeigneten Programmier-Adapter in das Funkmodul übertragen.

Programmierung / Firmware

Dieser Vorgang wird im entsprechenden Handbuch Programmierung detailliert beschrieben.

Sie können dazu das von Atmel® bereitgestellte Tool SAM-BA® nutzen. Es ist auf der Atmel-Websitezum Download erhältlich. Als Plattform wählen Sie im Eingangsdialog einfach "rf231usb-rd" aus. Der deRFsambaPatch wird ab Version 2.12 nicht mehr benötigt. Diese Methode läßt sich auf alle SAM3-basierten deRFusb-Sticks und deRFsam3-Module anwenden.

AVR-basiert (RCBs, deRFmega128-Serie):
mit JTAG-Interface:

  • Atmel AVR JTAGICE mkII (Programmer + Debugger)
  • Atmel AVR Dragon (Programmer + Debugger)

mit ISP-Interface:

  • Atmel AVRISP mkII (Programmer)

ARM-basiert (USB-Funk-Sticks):

  • Atmel AT91SAM-ICE JTAG Emulator (Programmer + Debugger)
  • Segger J-Link (Programmer + Debugger)
  • Amontec JTAGkey (Programmer + Debugger)
  • OpenOCD USB Adapter: z.B. von In-Circuit (Programmer + Debugger)

Ja, z.B. mit Atmel AVRISP mkII (Firmware V1.13). Als Programmier-Software kann z.B. AVR Studio V4.18.700 (SP1 + SP2) eingesetzt werden.

Leider können dafür die 6-poligen Stiftleisten weder auf dem STB noch auf dem deRFtoRCB Adapter genutzt werden. Die Verbindung zwischen Modul und ISP-Programmieradapter muss selbst vorgenommen werden. Folgende Pins auf den Funkmodulen sind für ISP notwendig:

Pin Funkmodul Pin ISP Buchse
Pin 23 (DGND) Pin 6 (GND)
Pin 17 (PDO/PB3) Pin 1 (PDO)
Pin 15 (PDI/PB2) Pin 4 (PDI)
Pin 13 (PB1/SCK) Pin 3 (SCK)
Pin 5 (RSTN) Pin 5 (Reset)
Pin 1 (VCC) Pin 2 (VCC)

Mechanik / CAD

a, für folgende Module ist sowohl eine Altium Designer als auch Eagle Bibliothek mit passenden Footprints verfügbar:

  • deRFarm7-XXAXX
  • deRFarm7-XXCXX
  • deRFmega128-XXAXX
  • deRFmega128-XXCXX
  • deRFmega128-22M00
  • deRFmega128-22M10
  • deRFmega128-22M12
  • deRFmega128-22T00
  • deRFmega128-22T02
  • deRFmega128-22T13
  • deRFmega256-23M00
  • deRFmega256-23M10
  • deRFmega256-23M12
  • deRFmega256-23T00
  • deRFmega256-23T02
  • deRFmega256-23T13
  • deRFsam3-13M10
  • deRFsam3-13T02
  • deRFsam3-23M10-2
  • deRFsam3-23M10-3R
  • deRFsam3-23T02-2

Es können SAMTEC SLM-123-01-L-S verwendet werden. Diese sind sowohl mit deRFarm7 als auch mit deRFmega128 kompatibel. Es wird empfohlen, diese ggf. direkt bei www.samtec.com zu bestellen.

Sowohl für deRFarm7 als auch für das deRFmega128 werden SAMTEC TMS-123-02-L-S verwendet. Es wird empfohlen, diese ggf. direkt bei www.samtec.com zu bestellen.

SAMTEC TFM-115-02-S-D, (FarnellArt.-Nr. 1690087, oder www.samtec.com)
Tyco 5-104655-4, (FarnellArt.-Nr. 1106324, RS ComponentsArt.-Nr. 406-893)

Ja, eine entsprechende Library steht dafür zum Download bereit. Folgende Module sind darin enthalten:

  • deRFmega128-22M00
  • deRFmega128-22M02
  • deRFmega128-22M13
  • deRFmega256-23M00
  • deRFmega256-23M02
  • deRFmega256-23M13
  • deRFsam3-13M10
  • deRFsam3-23M10-2

Branding / Lizenz

Es fallen keinerlei Kosten an, solange Ihr Produkt nicht als Mitglied der ZigBee-Alliance mit entsprechendem Logo und entsprechender Zertifizierungsaufschrift (ZigBee Certified) vertrieben wird. Sobald mit dem ZigBee-Logo auf Ihrem Produkt geworben wird, ist eine ZigBee-Alliance-Mitgliedschaft erforderlich. Ihr Produkt unterliegt dann einer kostenpflichtigen Prüfung.

Es ist möglich, ein fremdes Label / Logo auf den Metalldeckel aufzubringen. Unser Vertrieb unterbreitet Ihnen gern ein individuelles Angebot.

deCONZ

Voraussetzung: In der WebApp muss „Network open“ aktiviert sein.

Abbr. Value Comment
ID 0 extended pan id will be discovered during network search
SC 1FFE scan on all channels for a network
ZS 2 ZigBee Stack Profile 2 (ZigBee PRO)
EE 1 Security
EO 3 Security
NK 0 Network Key will be transferred from trust center (or set here if known)
KY 5a6967426565416c6c69616e63653039 HA default trust center link key:

Sonstiges

Eine Möglichkeit besteht z.B. darin das Gerät manuell dauerhaft zu deaktivieren. Sobald Ihr Gerät mit dem USB verbunden ist und die Maus anfängt zu "springen" muss per Tastatur zum Gerätemanager navigiert werden. Dazu am besten Windowstaste + Pause drücken. Danach in der Systemsteuerung den Gerätemanager ebenfalls per Tastatur aufrufen. In der Kategorie "Mäuse und Zeigegeräte kann das falsch erkannte Gerät nun dauerhaft deaktiviert (nicht deinstalliert!) werden. Dazu per Kontextmenü den Eintrag auswählen und "Deaktivieren" auswählen. Nach einem erneutem Anstecken des USB-Gerätes sollte sich der passende Treiber installieren lassen. Der Microsoft Ballpoint sollte nicht mehr erkannt werden.

Wenn sich dadurch keine Verbesserung oder Problemlösung herbeiführen lassen, dann wenden Sie sich bitte an .

Durch Modularisierung ist es möglich, nur die im Projekt verwendeten Teile des MAC in die Firmware einzubinden. Weitere Abhängigkeiten ergeben sich durch die Stack-Konfiguration (RFD/FFD, Beacon-Support). Bei voller Verwendung des Stack mit maximaler Funktionalität beträgt der Speicherbedarf ca. 40 kByte Flashspeicher.

Anleitung für AVR:
Zur Entwicklung von Software für Atmel AVR Controller mit Hilfe der Eclipse IDE wird WinAVR benötigt. Dieses Paket stellt den Compiler bereit. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass WinAVR zur Windows PATH-Umgebungsvariable hinzugefügt wird (wird während der Installation abgefragt).

Optional kann das AVR Eclipse Plugin installiert werden.

Unter Eclipse kann nun ein neues leeres Projekt erstellt werden. An dieser Stelle soll kurz erläutert werden, wie der Atmel MAC Stack als Eclipse Projekt eingebunden wird.

Unter Eclipse mit 'File -> New -> C Project' ein neues C Projekt angelegen.
Unter 'project type' ist 'Makefile project' und darunter 'Empty project' zu wählen. Der Haken im Kästchen 'Use default location' muss entfernt werden. Über 'Browse' ist das entpackte MAC Verzeichnis auszuwählen. Nachdem die Auswahl bestätigt wurde, kann nach der Vergabe eines Projektnamens über den Button 'Finish' das Projekt erzeugt werden.

Für jedes MAC-Stack Beispiel (z.B. Applications\PAL_Examples\Simple_Remote_LED_Control) befindet sich innerhalb der jeweiligen Platform (z.B.:
ATMEGA128RFA1_deRFmega128_22X00_deRFtoRCB) das GCC Verzeichnis, in welchem das Makefile zu finden ist. Um ein make mit diesem Makefile auszuführen, ist folgendes notwendig:

  • über 'Windows -> Show View -> Make Targets' das entsprechende Fenster öffnen
  • darin das Projekt öffnen und den GCC-Ordner im entsprechenden Beispiel wählen
  • den GCC-Ordner selektieren und über Rechtsklick 'New' ein neues Target anlegen
  • hier sind die Targets 'all' und 'clean' zu erstellen

Mittels des Targets 'all' wird bei Doppelklick der Übersetzungsvorgang neu gestartet. Das Target 'clean' löscht alle neu erzeugten Dateien. Dieser Prozess ist für jedes Beispiel zu wiederholen.

Anleitung für ARM-Prozessoren:
Zur Einrichtung der Toolchain für ARM7-basierte Funkmodule und USB-Sticks stehen folgende Seiten zur Verfügung:

Zur Nachvollziehbarkeit der internen Aufrufe des Stacks ist der Indexer anzupassen (Project/Properties/C/C++ General/Indexer -> Select Indexer: Full Indexer). Da manche Symbole erst im Makefile festgelegt und damit nicht vom Indexer erkannt werden, kann es helfen, diese zusätzlich projektspezifisch zu definieren (Project/Properties/C/C++ General/Paths and Symbols -> Symbols -> GNU C -> Add). Durch die Stack-interne Kommunikation mittels Warteschlange (Vgl. MAC-Dokumentation) sind jedoch auch hier Grenzen gesetzt.

Einstellungen für Sender und Empfänger:
(C) : Channel = 20 (beliebig, aber für Sender und Empfänger identisch)
(P) : Channel page = 0 (beliebig, aber für Sender und Empfänger identisch)
(W) : Tx power = 3 dBm
(N) : Number of test frames = 100 (oder höher)
(L) : Frame length (PSDU) = 127
(A) : ACK request = no ACK requested
(F) : Frame retry enabled = false
(M) : CSMA enabled = false

Sender-spezifische Einstellung:
(T/R/O/I) : Operating mode Tx/Rx/Off/Promiscuous = Tx

Empfänger-spezifische Einstellung:
(T/R/O/I) : Operating mode Tx/Rx/Off/Promiscuous = Rx

Die Angabe 2000 kbit/s ist die Bruttodatenrate. Diese bezeichnet die auf der physikalischen Schicht übertragene Datenmenge pro Zeiteinheit. Ein Teil der Übertragungsbandbreite wird für das Übertragungsprotokoll selbst benötigt. Der verbleibende Teil steht zur Übertragung von Nutzdaten zur Verfügung. Die Netto-Datenrate beträgt ca. 1400 kbit/s, siehe Datenblatt ATmega128RFA1.